Spielregeln für dieses Schuljahr

Das 3-Säulen-Modell

Transparenz ist mir wichtig. Eure Gesamtnote setzt sich aus drei Bereichen zusammen. Wie genau diese gewichtet werden, bleibt mein Geheimnis – aber wer in allen drei Säulen liefert, kann sich entspannt zurücklehnen.

Transparenz gemäß § 17 SchUG: Die hier angeführten Kriterien dienen der transparenten Leistungsbeurteilung. Die Ermittlung der Gesamtnote erfolgt laut LBVO als pädagogische Gesamtbeurteilung (ohne starren rechnerischen Prozentschlüssel).

1. Schularbeiten

Die klassische Leistungsüberprüfung. Analysiert und bewertet nach unseren bekannten Kriterien (Schwierigkeit/Differenzierung, Länge/Zeitbedarf, Lehrplanbezug und sprachliche Präzision).

2. Mündliche Mitarbeit im Unterricht

Hier zählt die aktive Präsenz in der Klasse: Aufzeigen, Mitdenken, sich in den Erarbeitungsphasen einbringen und natürlich – ganz banal – im Unterricht aufpassen.

3. Eigenverantwortliche Mitarbeit

Das Studyly-Fairness-Abkommen

Gemäß § 16 und § 4 LBVO fließt die Hausübung als eigenverantwortliche Mitarbeit in die Gesamtbeurteilung ein. Es geht in diesem Bereich nicht um Fehlerfreiheit beim ersten Versuch, sondern um ehrliches Training.

Eingabe-Deadline & 50 %-Regel

Gerechnete Beispiele sind ausnahmslos bis Mitternacht des Vortages in Studyly einzutragen. Eine positive Beurteilung in diesem Arbeitsbereich gibt es ab mindestens 50 % "grün". Darüber hinaus gilt simpel: Je mehr grüne Beispiele, umso besser!

Die Heftführung

Ein grüner Haken in der App reicht nicht. Zu jedem erledigten Beispiel muss der saubere Rechenweg im HÜ-Heft stehen. Dies ist euer Nachweis des Trainings.

Die Tafel-Präsentation & Heftkontrolle

Per Zufall werden ein bis zwei Schüler aufgerufen, um eines ihrer grünen Beispiele an der Tafel zu erklären. Das HÜ-Heft muß mit nach vorne genommen werden. Genau bei dieser Gelegenheit wird das Heft von mir kurz auf Vollständigkeit gecheckt.

Die "Ehrliche-Haut-Regel" (3 Joker & Quoten-Abzug)

Wer ein Beispiel auf Studyly zwar auf grün hat, den Rechenweg aber eigentlich nicht erklären kann, meldet sich vor der Stunde bei mir ab. Das schützt vor einem dicken Minus in der Mitarbeit, ABER: Das Beispiel wird komplett aus der Wertung gestrichen und zählt nicht mehr. Der Fair-Play-Deckel: Damit das nicht zur Dauerausrede wird, hat jeder Schüler genau 3 Opt-Out-Joker pro Semester. Sind diese verbraucht, muss an der Tafel ausnahmslos geliefert werden.

Die Rote Linie

Wer an der Tafel steht, das Opt-Out (vor der Stunde) nicht genutzt hat und offensichtlich keinen blassen Schimmer vom Rechenweg hat oder ein leeres Heft mitbringt, bekommt ein klares Minus in der Mitarbeit für diesen Bereich und muss das Beispiel in der nächsten Stunde unaufgefordert nachliefern.

Georg von Peuerbach Gymnasium | Mathematik