🚨 Cyberangriff auf die Schule

Entscheidungen treffen: erkennen, eindämmen, melden und wiederherstellen

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Das Szenario

Am Montagmorgen können mehrere Personen ihre Dateien nicht öffnen. Auf den Bildschirmen erscheint eine Lösegeldforderung. Eine Lehrkraft hat am Freitag einen verdächtigen Anhang geöffnet.

Lernziele

Du übst nicht selbst das „Hacken“, sondern das verantwortungsvolle Handeln bei einem Sicherheitsvorfall.

Bedrohungen und Schutzmaßnahmen

Malware ist schädliche Software. Ein Trojaner tarnt sich als nützliche Datei, Spyware sammelt Informationen und ein Virus kann sich verbreiten. Ransomware verschlüsselt Dateien oder sperrt Systeme und fordert Geld.

Social Engineering nutzt Vertrauen, Angst oder Zeitdruck aus. Ein Anruf als „IT-Support“ oder eine gefälschte Chefin kann Menschen dazu bringen, Passwörter oder Codes herauszugeben.

Updates schließen bekannte Sicherheitslücken. Backups sind getrennte Kopien wichtiger Daten; sie helfen nur, wenn sie regelmäßig erstellt und wiederherstellbar sind. Mehrfaktor-Authentifizierung verlangt zusätzlich zum Passwort einen zweiten Nachweis.

Prinzip der geringsten Rechte: Jede Person und jedes Programm erhält nur die Zugriffsrechte, die es für die Aufgabe braucht. So kann ein Fehler oder Angriff weniger Schaden anrichten.

Interaktiver Schutz-Check

Eine angebliche IT-Mitarbeiterin verlangt am Telefon dein Passwort und einen MFA-Code. Was ist richtig?

Was ist der erste Schritt?

Die nächste Entscheidung

Die betroffenen Geräte sind getrennt. Was sollte die Schule jetzt sichern?

Notfallplan

  1. Erkennen: Symptome und Zeitpunkt dokumentieren.
  2. Eindämmen: Betroffene Geräte vom Netzwerk trennen.
  3. Melden: Schule, IT-Verantwortliche und gegebenenfalls Behörden informieren.
  4. Beweise sichern: Logs und Screenshots nicht verändern.
  5. Wiederherstellen: Nur aus geprüften Backups und nach Ursachenanalyse.

Eigenarbeit: Sicherheitsplan für eine Schule

Erstelle in Partnerarbeit einen Plan mit mindestens einer Maßnahme aus jedem Bereich: